Arbeitsgemeinschaft "Kulturelle Dynamiken" an der ÖFG

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner

 

Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner, Universität Salzburg (Anglistik und Amerikanistik, Literaturwissenschaft, Kulturtheorie, Cultural Studies, Komparatistik, Ideengeschichte, Ästhetik)

Studium der Anglistik und Amerikanistik / Romanistik (Französisch) an der Universität Salzburg, Bühnen- und Kostümbild an der Universität Mozarteum Salzburg; 1983 Sponsion, 1987 Promotion, Regierungsstipendien in Oxford und London; Arbeit an div. Kultureinrichtungen und im ÖAD; seit 1991 Gerichtsdolmetsch; 2001 Habilitation; APART-Stipendium der ÖAW (1998-2001), Professorin für Englische Literaturwissenschaft und Kulturtheorie (seit 2005); Leiterin des Fachbereichs Anglistik und Amerikanistik (seit 2007); Gründungsmitglied und Leiterin des Interdisziplinären Forschungszentrums Metamorphischer Wandel in den Künsten / IRCM (2004-2010); seit 2010 Leitung des Programmbereichs Arts & Aesthetics; Mitglied des Vorstandes der AAUTE (2004-); Mitglied des Senats der Universität Salzburg (2006-2010); seit 2010 Vizepräsidentin der Internationalen Gesellschaft für Fantastikforschung / GFF; 2010 Gründung der transdisziplinären Programmreihe Atelier Gespräche; Lehre und Gastvorträge an vielen europäischen Universitäten (UK, Estland, Portugal, Frankreich, Spanien, Griechenland, Deutschland, Italien, Schweiz, Ungarn, Tschechien, Polen), den Vereinigten Staaten (Harvard, Berkeley), China (Shanghai) und an vielen internationalen Institutionen; Kardinal-Innitzer-Preis (2001); Kulturpreis des Landes Oberösterreich (2004); Drittmittelprojekte (FWF, HERA Workshop) und internationale Dissertationsnetzwerke (Aktion Ö-Ungarn, Aktion Ö-Tschechien) über fantastische Körpertransformationen, Fantastik und Medien, Literatur als Kommunikation; Organisation von über 30 internationalen Tagungen, bes. im Rahmen der Salzburg Annual Conferences on English Literature and Culture und mit Kulturpartnern; Herausgeberin von Wissenschaft und Kunst (Winter, Heidelberg); SEL&C (Lang, Frankfurt); der online-resource: Portal to the Fantastic (https://www2.sbg.ac.at/alien); ASE (Braumüller, Wien); Mitglied von Herausgeberteams: Brno Studies in English; Imaginaires Reims; Essays and Studies in Literary Criticism; New Delhi;

Forschungsgebiete: Englische Literatur, alle Gattungen und Epochen; Komparatistik; Fantastik; Literatur und die Künste; Kulturtheorie und Ästhetik; Ideengeschichte; Narratologie; Lyrik; Theater; Konzepte des Wandels; kulturelle Infrastrukturen.

Publikationen:     http://www.sbg.ac.at/ang/people/coelsch-foisner.htm

 

Univ.-Prof. DDr. Mariacarla Gadebusch Bondio, Leiterin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Technischen Universität München (Medizin und Philosophie, Medizinische Ästhetik, Medizinische Kultur- und Ethikgeschichte, Geschichte der Psychiatrie); Promotion an der Freien Universität Berlin (1995); Forschungsaufenthalte an der Herzog August Bibliothek (Wolfenbüttel); 2003 Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Universität Greifswald zum Thema "Medizinische Ästhetik und plastische Chirurgie zwischen Antike und früher Neuzeit";  seit April 2011 Leiterin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Technischen Universität München.

Forschungsgebiete:Medizin und Philosophie (Norm und Abweichung in medizinisch-anthropologischen Körpermodellen, 16.-20. Jh.); medizinische Kultur- und Ethikgeschichte; Anatomie und Präparierpraxis; Geschichte der Psychiatrie; Kriminalanthropologie.

Publikationen:     http://www.get.med.tum.de/mariacarla_gadebusch_bondio 

 

Univ.-Prof. DDr. Franz Gmainer-Pranzl, Leiter des Zentrums Theologie Interkulturell und Studium der Religionen, Universität Salzburg

Studium der Fachtheologie an der Katholisch-Theologischen Hochschule Linz (1984-1989); 1989-1994 Diplomstudium der Philosophie und Doktoratstudium in Dogmatik und Ökumene an der Katholisch-Theologischen Fakultät (Universität Innsbruck); 1994 Promotion zum Dr. theol. (Innsbruck); 1995 Sponsion zum Mag. phil. fac. theol. (Innsbruck); 1995 Priesterweihe (Diözese Linz); 2004 Promotion zum Dr. phil. (Wien): "Heterotopie der Vernunft. Skizze einer Methodologie interkulturellen Philosophierens auf dem Hintergrund der Phänomenologie Edmund Husserls"; seit März 2009 Professor an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Salzburg und Leiter des Zentrums "Theologie interkulturell und Studium der Religionen"; 2011: Habilitation im Fach Fundamentaltheologie (Universität Innsbruck): "Der Logos christlicher Hoffnung in polyloger Verantwortung. Studien zu einer responsiv-theologischen Erkenntnislehre".

Forschungsgebiete: Interkulturelle Theologie und Philosophie, anamnetische Theologie, Theorien der Erfahrung des Fremden und Diskurse der Xenologie, Kontextuelle Theologie, Hermeneutik interreligiöser Dialoge, Global Studies.

Publikationen:     http://www.uni-salzburg.at/index.php?id=52465 

 

Univ.-Prof. Dr. Karin Harrasser, Professorin für Kulturwissenschaft, Kunstuniversität Linz (Kulturwissenschaften, Literatur, Wissensgeschichte der Prothetik); Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Wien; Promotion in Neuere Deutsche Literatur über die Narrative der digitalen Kulturen; im Anschluss Postdoktorandin am Graduiertenkolleg "Codierung von Gewalt im medialen Wandel" an der Humboldt-Universität zu Berlin; 2009-2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunsthochschule für Medien Köln; 2011-12 Vertretungsprofessur für Techniktheorie und -geschichte an der HBK Braunschweig; Gastprofessorin an der Universidad Javeriana Bogotá/Kolumbien; seit 2013 gemeinsam mit Elisabeth Timm Herausgeberin der Zeitschrift für Kulturwissenschaften; zahlreiche kuratorische und Vermittlungsprojekte (kürzlich: Die Untoten. Life Sciences und Pulp Fiction, Kampnagel Hamburg 2011, Plumpe Spekulation, Garage X Wien 2011); mit Alexander Martos Gründerin des Vereins Science Communications Research (Wien) zur Exploration des Verhältnisses von Wissenschaft und Öffentlichkeit (http://research.science.co.at); im Rahmen dessen Leitung von Forschungsprojekte zu Wissen und Geschlecht im Museum sowie zu Kunst und Geisteswissenschaften; derzeit: EU-Projekt TIMeSCAPES. Images and Performances of Time in Late Capitalism mit Performance-Gruppen aus Kroatien, Serbien und Slowenien.

Forschungsschwerpunkte: Kulturgeschichte der Prothese, Science Fiction, Theorien des Subjekts/der Objekte, Historiographie und Film, Kulturtheorie, Medientheorie, Medien- und Wissensgeschichte der Behinderung.

Publikationen:     http://germanistik.univie.ac.at/personen/harrasser-karin/publikationen/;

http://www.khm.de/personen/lehrendeforschende/kuewis/vcard/517_harrasser/

 

Univ.-Prof. Dr. Timo Heimerdinger, Europäische Ethnologie, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck. Studium der Fächer Volkskunde, Neuere Deutsche Literaturgeschichte und Deutsche Philologie an den Universitäten Freiburg i. Br. und Pisa, M.A. 1999, Dr. phil. 2004, 2004-2009 Juniorprofessur für Kulturanthropologie / Volkskunde an der Universität Mainz, seit Oktober 2009 Universitätsprofessor für Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck.

Forschungsgebiete: Medienaneignung und kulturelle Selbsttechnologie; Elternschaftskultur / parenting culture, Nahrungsforschung, Körperlichkeit, Kulturtheorie des Alltags 

Publikationen

 

Mag. Dr. phil. Christopher Herzog, Universität Salzburg (Literaturwissenschaft, Anglistik, Germanistik, Cultural Studies)Studium der Anglistik und Amerikanistik an der Universität Salzburg und der University of Glasgow, Scotland; Diplomarbeit zur Politisierung zeitgenössischer Science-Fiction (2009); Promotion (2015) mit der Dissertation "Renegotiating Concepts of Human Consciousness in Contemporary British Neuroscience Plays" zu naturwissenschaftlichen Repräsentationen und Konzepten menschlicher Identität und Körperlichkeit im zeitgenössischen anglophonen Theater; seit Herbst 2015 Senior Scientist (Postdoc) für britische Literatur- und Kulturwissenschaft am Fachbereich Anglistik und Amerikanistik, Universität Salzburg.

Forschungsinteressen: zeitgenössisches Drama, Literatur- und Kulturstudien, Cultural Studies (v.a. Kulturgeschichte des Körpers), Science Studies, Postkolonialismus.

 

 

 

 

Univ.-Prof. Dr. Roland Innerhofer, Institut für Germanistik, Universität Wien (Literatur, Politik); Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie; österreichischer Lektor für Germanistik an der Nihon Universität in Tokio (1981-83); Lehrbeauftragter am Germanistischen Institut der Universität Wien (1985-1995); diverse Forschungsprojekte (Wissenschaftsministerium: 1983-84; 1987-89; Fonds zu Förderung der wissenschaftlichen Forschung: 1988-89) und Stipendien (Alexander von Humboldt-Stipendium in Berlin: 1991-92); Habilitationsschrift "Deutsche Science Fiction 1870-1914" (1995); seit 1995 Dozent am Germanistischen Institut der Universität Wien; seit 2000 Leitung und Betreuung diverser Projekte, Graduiertenkollegs und Doc-Teams; Research Fellowship im Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (2001); Gastdozentur an der Universität Perugia (2003).

Forschung: Literatur des 19. Und 20. Jahrhunderts; Phantastik und Utopie, insbesondere deutschsprachige Science-Fiction; Literatur- und Gattungstheorie; interdisziplinäre Forschung (Literatur, Technik, Architektur, Film ).

Publikationen:     http://germanistik.univie.ac.at/personen/innerhofer-roland/publikationen/.

 

Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c.mult Jürgen Mittelstraß, Universität Konstanz (Philosophie, Geistesgeschichte, Wissenschaftstheorie, Wissenschaftsgeschichte)

1956-1961 Studium der Philosophie, Germanistik und evangelischen Theologie in Bonn, Erlangen, Hamburg und Oxford. 1961 Promotion, 1968 Habilitation in Erlangen. 1970-2005 Ordinarius für Philosophie und Wissenschaftstheorie in Konstanz. 1985-1990 Mitglied des Wissenschaftsrates; 1992-1997 Mitglied des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG); 1995-1998 Mitglied des Rates für Forschung, Technologie und Innovation beim Bundeskanzler; seit 2003 Mitglied (seit April 2005 Vorsitzender) des Österreichischen Wissenschaftsrates.Seit 2010Mitglied im COMEST (World Commission on the Ethics of Scientific Knowledge and Technology/UNESCO). 1997-1999 Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland. Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin (1987-1990), der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Berlin), der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Halle/Saale), der Academia Europaea (London, 1994-2000 Vizepräsident, 2002-2008 Präsident), der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), der Pontifical Academy of Sciences (Pontificia Academia Scientiarum) (Rom, seit 2007 Mitglied des Vorstands); Korrespondierendes Mitglied der Académie Internationale d'Histoire des Sciences (Paris) und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Wien). 1989 Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG); 1992 Arthur Burk­hardt-Preis; 1998 Lorenz-Oken-Medaille der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ); 2000 Preis der Dr. Margrit Egnér-Stiftung; 2000 Werner Heisenberg-Medaille der Alexander von Humboldt-Stiftung. 2000 Ehrendoktorwürde der Universität Pittsburgh/USA, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Iaşi/Rumänien; 2003 Ehrendoktorwürde der Universität Tartu (früher Dorpat)/Estland; 2004 Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Berlin (Dr.-Ing. E.h.); 2007 Ehrendoktorwürde der Universität Duisburg-Essen; 2011 TUM Distinguished Affiliated Professor der Technischen Universität München.

Forschungsgebiete: Allgemeine Wissenschaftstheorie, Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte, Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie, Kulturtheorie.

Publikationen:     http://cms.uni-konstanz.de/philosophie/mittelstrass/publikationen/

 

Mag. Dr. phil. Ingrid Pfandl-Buchegger, Institut für Anglistik und Amerikanistik, Universität Graz (Fachdidaktik, Spracherwerb, Literatur intermedial); Studium der Linguistik, Anglistik und Romanistik an der Universität Graz; Leiterin des Projekts FauvoT (interdisziplinäres Projekt im Bereich des Fremdsprachenunterrichts in Kooperation mit der TU Graz und der Landesnervenklinik Sigmund Freud); wissenschaftliche Beraterin an der Landesnervenklinik Sigmund Freud (Graz).

Forschungsgebiete: Fremdsprachenerwerb, Hörverstehen; Genre-Switching; intermediale Studien (Literatur und Tanz; 'narrative across the media', Metareferenzialität im Tanz) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Alte Musik und Aufführungspraxis (Kunstuniversität Graz).

Publikationen:     https://online.uni-graz.at/kfu_online/wbLDB.displayPersListe?pJahr=&pIdentNr=-43744

 

Univ. Prof. Dr. Roman Sandgruber, Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Linz (Geschichte, Soziologie) (Alltagsgeschichte, Umweltgeschichte, Historische Statistik, Geschichte des Nachfrageverhaltens in der Industrialisierung, Frühneuzeitliche Wirtschaftsgeschichte); Promotion aus Wirtschafts- und Sozialgeschichte (1971); Habilitation für das Fach Wirtschafts- und Sozialgeschichte (1982); seit 1988 ordentlicher Universitätsprofessor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Johannes Kepler Universität Linz; seit 2001 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Österreichischen Forschungsgemeinschaft. Auszeichnungen: u.a. Sandoz-Preis für besondere wissenschaftliche Leistungen (1987); Karl von Vogelsang-Staatspreis der Republik Österreich (1988); Ludwig Jedlicka-Preis für Zeitgeschichte (1999).

Forschungsgebiete: die österreichische Wirtschaftsgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart; Agrargeschichte im 20. Jahrhundert; Industriegeschichte; geschlechterspezifisches Konsumverhalten; Wirtschaftspolitik.

Publikationen:     http://www.wsg-hist.uni-linz.ac.at/personen/sandgruber/publikationen.htm.