DIE REFERENT/INNEN

Gesamtreferent/innenliste

 

Prof. Paul Arthur is Professor of Digital Humanities at the University of Western Sydney and inaugural President of the Australasian Association for Digital Humanities. He has published widely in fields of history, literature, communication and cultural studies, and has held fellowships in Australia, Europe and North America. He is currently visiting Germany as Dr. R. Marika Chair of Australian Studies at the University of Cologne.

 

 

 

 

 

Prof. Dr. med. Cornelius Borck ist Professor für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin und Naturwissenschaften, sowie Direktor des Instituts für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte, Universität zu Lübeck. Studium der Medizin, Philosophie, Religionswissenschaften und Medizingeschichte in Hamburg, Heidelberg und Berlin. Ärztliche Prüfung in Berlin (1993). Magister Artium in Philosophie, Freie Universität Berlin (1994). Forschungsstudium der Neurowissenschaften in der Neuronal Networks Group am Department of Physiology and Biophysics, St. Mary's Hospital Medical School, Imperial College, London (1994-1996). Postdoc am Graduiertenkolleg „Genese, Strukturen und Folgen von Wissenschaft und Technik“ am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung, Universität Bielefeld (1996-1998). Karl Schädler Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin (1998-2001). Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin im Zentrum für Human- und Gesundheitswissenschaften der Berliner Hochschulmedizin (2001-2002). Leiter der Nachwuchsforschergruppe "Das Leben schreiben. Medientechnologie und die Wissenschaften vom Leben (1800-1900)" an der Fakultät Medien, Bauhaus Universität Weimar (2002-2004). Habilitation Medizin- und Wissenschaftsgeschichte, Freie Universität Berlin (2003). Associate Professor und Canada Research Chair in Philosophy and Language of Medicine, Department of Social Studies of Medicine & Department of Art History and Communication Studies, McGill University, Montreal (2004-2007).

 
Forschungsschwerpunkte: Hirnforschung zwischen Medientechnik und Neurophilosophie, Medizinische Visualisierungsstrategien, Zeitgeschichte der Medizin, Epistemologie des Unscheinbaren in Wissenschaft und Kunst
 
 
 
Thierry Bruehl
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Univ.-Prof. Dr. Birgit Bütow ist seit Oktober 2013 als Professorin für Sozialpädagogik, Beratung und Intervention am Fachbereich Erziehungswissenschaft an der Universität Salzburg tätig. Zuvor hat sie in Marburg, Dresden, Jena und Zürich gelehrt und geforscht. Hinzu kommen diverse Gastaufenthalte an europäischen Universitäten. Birgit Bütow hat Soziologie studiert und 1990 in diesem Fach zur Bedeutung von Gender in der Hochschulsozialisation von Studierenden promoviert. Im Jahr 2005 hat sie sich im Fach Erziehungswissenschaft habilitiert. Ihre Schwerpunkte liegen in der Jugendhilfe- und Genderforschung sowie im Bereich sozialpädagogischer Theoriebildung. Das Thema Grenzanalysen hat sie zunächst empirisch in einem DFG-Verbundprojekt zusammen mit Susanne Maurer (Marburg) bearbeitet. Daraus entwickelten sich theoretisch-methodologische Überlegungen im Kontext der Erziehungswissenschaft.
 
 
 

Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner, Universität Salzburg (Anglistik und Amerikanistik, Literaturwissenschaft, Kulturtheorie, Cultural Studies, Komparatistik, Ideengeschichte, Ästhetik) Studium der Anglistik und Amerikanistik / Romanistik (Französisch) an der Universität Salzburg, Bühnen- und Kostümbild an der Universität Mozarteum Salzburg; 1983 Sponsion, 1987 Promotion, Regierungsstipendien in Oxford und London; Arbeit an div. Kultureinrichtungen und im ÖAD; seit 1991 Gerichtsdolmetsch; 2001 Habilitation; APART-Stipendium der ÖAW (1998-2001), Professorin für Englische Literaturwissenschaft und Kulturtheorie (seit 2005); Leiterin des Fachbereichs Anglistik und Amerikanistik (2007-2015); Gründungsmitglied und Leiterin des Interdisziplinären Forschungszentrums Metamorphischer Wandel in den Künsten / IRCM (2004-2010); Leitung des Programmbereichs Arts & Aesthetics (2010-2013); Mitglied des Vorstandes der AAUTE (2004-); Mitglied des Senats der Universität Salzburg (2006-2010); seit 2010 Vizepräsidentin der Internationalen Gesellschaft für Fantastikforschung / GfF; 2010 Gründung der transdisziplinären Programmreihe Atelier Gespräche, gegenwärtig Entwicklung der Datenbank CORE® zu künstlerischen Produktionen in Kooperation mit Salzburger Kultureinrichtungen; Lehre und Gastvorträge an vielen europäischen Universitäten (UK, Estland, Portugal, Frankreich, Spanien, Griechenland, Deutschland, Italien, Schweiz, Ungarn, Tschechien, Polen), den Vereinigten Staaten (Harvard, Berkeley), China (Shanghai) und an vielen internationalen Institutionen; Kardinal-Innitzer-Preis (2001); Kulturpreis des Landes Oberösterreich (2004); Drittmittelprojekte (FWF, HERA Workshop) und internationale Dissertationsnetzwerke (Aktion Ö-Ungarn, Aktion Ö-Tschechien) über fantastische Körpertransformationen, Fantastik und Medien, Literatur als Kommunikation; Organisation von über 30 internationalen Tagungen, bes. im Rahmen der Salzburg Annual Conferences on English Literature and Culture und mit Kulturpartnern; Herausgeberin von Wissenschaft und Kunst (Winter, Heidelberg; 30 Bände); SEL&C (Lang, Frankfurt); ASE (Braumüller, Wien); Mitglied von Herausgeberteams:Brno Studies in English; Imaginaires Reims; Close Reading: Schriftenreihe zur Literatur- und Kulturgeschichte, Göttingen; Essays and Studies in Literary Criticism; New Delhi.
 
Forschungsschwerpunkte: Englische Literatur, alle Gattungen und Epochen; Kulturtheorie und Ästhetik; Literatur und die Künste; Production Studies; Theater; Komparatistik; Fantastik; Ideengeschichte; Narratologie; Lyrik; Konzepte des Wandels; Kulturelle Infrastrukturen.
 

 

Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper, Professorin für Denkmalpflege am Institut für Stadt- und Regionalplanung (ISR), Technische Universität Berlin. Gabi Dolff-Bonekämper studierte Kunstgeschichte, Christliche Archäologie und Romanistik (Französisch) an der Philipps-Universität Marburg und an der Universität von Poitiers sowie am Centre d'études supérieures de civilisation médiévale (CESCM). 1984/1985 promovierte sie in Marburg bei Hans-Joachim Kunst und Heinrich Klotz mit einer Arbeit zur Geschichte der Denkmalpflege in Hessen. Von 1984 bis zum Ende des Funkkollegs Kunst im Jahre 1985 war sie Redakteurin am Deutschen Institut für Fernstudien (DIFF) an der Universität Tübingen. Danach lehrte sie bis 1988 an der Universität Stuttgart und arbeitete dort an einem EDV-Projekt des Instituts für Kunstgeschichte mit. Von 1988 bis 2002 arbeitete sie als Inventarisatorin beim Landesdenkmalamt Berlin. Diese Tätigkeit nahm sie nach einem Aufenthalt am Getty Conservation Institute in Los Angeles Ende 2001 bis Anfang 2002 wieder auf. Von 2002 bis 2005 lehrte sie als Gastprofessorin am Institut für Stadt- und Regionalplanung (ISR) der Technischen Universität Berlin. Seit 2005 ist sie dort Professorin für das Fachgebiet Denkmalpflege.

Publikationen: http://www.dolff-bonekaemper.de

 
 

 

PD Dr. Christine Domke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Germanistischen Sprachwissenschaft an der TU Chemnitz, wo sie 2012 mit der Studie "Die Betextung des öffentlichen Raumes. Eine Studie zur Spezifik von Meso-Kommunikation am Beispiel von Bahnhöfen, Innenstädten und Flughäfen" (2014 bei Winter erschienen) habilitiert wurde. Sie studierte von 1995-2001 Linguistik, Soziologie und Germanistik in Bielefeld und promovierte dort 2003 zu "Besprechungen als organisationale Entscheidungskommunikation". Sie war 2007 bis 2013 Vorstandsmitglied des Deutschen Germanistenverbandes (DGV) sowie Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS) von 2008 bis 2009. Von 2013 bis 2014 hat sie die Professur für Performanzlinguistik und Lexikologie in Jena vertreten. Sie ist u.a. Mitglied im Editorial Board des Online-Journals 10plus1 Living Linguistics sowie Mitglied im Editorial Board des Journals für Medienlinguistik (jfml). Christine Domke publizierte zu Kommunikation in Innenstädten, Politik und Medienwandel, Liebes- und Werbesprache, Wortbildung und Wortschatz sowie Kommunikation in Organisationen. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen: Text- und Medienlinguistik, Sprache im öffentlichen Raum, Meso-Kommunikation, Konversationsanalyse und Werbung. Aktuelle Projekte sind "Schrift und Zeit" sowie "Raumwechsel durch die Verbindung von Offline- und Online-Texten".

 

 

Univ.-Prof. Dr. Albert Duschl studied at the University of Giessen, Germany, where he received his PhD in December 1986. He spent his postdoc years at the University of California, Irvine and at the Max-Planck-Institute for Biochemistry at Martinsried, Germany, before becoming a University Assistant at the University of Würzburg in 1990. He established his own research group, working on molecular mechanisms in the regulation of the human immune system. Specific areas of interest evolved in the fields of allergy, of signal transduction in dendritic cells, and of interactions between immune cells and environmental agents, in particular engineered nanoparticles. In 2001, Albert Duschl moved to the University of Salzburg, where he is Full Professor (Chair) of Biochemistry. He was from 2003-2011 Vice Rector for Research at his University and has coordinated the FP7 projects NanoEIS and NanoTOES.

Publications

 

Ao. Univ.-Prof. Dr. Mag. Eva Flicker ist Professorin am Institut für Soziologie der Universität Wien. Studium der Soziologie, sowie Publizistik- und Kommunikationsforschung, Universität Wien. 1997 Promotion; 2006 Habilitation. Habilitationsschrift "Gesellschaftliche Kommunikationsprozesse". 2011 Visiting Scholar, Deakin University Melbourne. 2013/2014 Visiting Scholar, University Uppsala. Laufende Projekte: Eliten im Viskurs, Visualisierung von Geschlechterwissen, Gender, Leadership and Teams, Repräsentationen von Armut und Geschlecht im österreichischen Kino, Alte/Alter/Altern in den Medien.

 
Forschungsschwerpunkte: Visuelle Soziologie / Film-, Medien- und Kommunikationssoziologie, Organisationen, Teams, Gruppendynamik, Gender Studies.
 
 
 
 

Prof. Dr. Hans Förstl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Technischen Universität München, Klinikum rechts der Isar. Studium der Humanmedizin und anderer Fächer an der Ludwig-Maximilians-Universität München (1976-1982); Doktorarbeit im Institut für Physiologie (1978-1982, Studienstiftung des Deutschen Volkes); ECFMG, III. Medizinisches Staatsexamen (1982); Weiterbildung in Klinischer Neurologie im Städtischen Krankenhaus Bogenhausen (1983-1987) und in Psychiatrie und Psychotherapie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim (1987-1989); Arzt für Neurologie (1990) und Psychiatrie (1991); Forschungsaufenthalt am Institute of Psychiatry, London (1990-1992); Habilitation in Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg (1992); C3-Professur der Hermann-und-Lilly-Schilling Stiftung Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim (1993-1996); Lehrstuhl für Psychiatrie, Charles Gairdner University of Western Australia, Perth (1996-1997) ; seit 1997 Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Technischen Universität München; Klinikum rechts der Isar

Publikationen: http://www2.psykl.med.tum.de/publikationen.html

 

 
Andreas Gergen ist Operndirektor des Salzburger Landestheaters. Zu seinen wichtigsten Regie-Arbeiten zählen Der Besuch der alten Dame für die Vereinigten Bühnen Wien,Carmen in der Felsenreitschule Salzburg sowie die Operette Viktoria und ihr Husar für die Seefestspiele Mörbisch. Er inszenierte mittlerweile über 70 Opern, Operetten und Musicals, darunter Die ZauberflöteHänsel und Gretel und Die schöne Helena (Staatstheater Saarbrücken), Madama ButterflyLa Traviata (Haus für Mozart, Salzburg), Der Graf von Monte Christo (UA, Theater St.Gallen), Jekyll & Hyde und West Side Story (Theater Magdeburg), Kiss Me KateFrau LunaDie FledermausThe Sound Of MusicGreekLa Cage Aux FollesJonny spielt aufFidelioIl Mondo della Luna (Salzburger Landestheater), Dällebach Kari und Der Besuch der alten Dame (jeweils UA, Thunerseespiele), Die Fledermaus (Oper Nizza), Hairspray (München, Merzig, Tecklenburg), Sunset Boulevard und Cats (Freilichtspiele Tecklenburg) sowie die deutschsprachigen Erstaufführungen von The Addams Family – Das Musical (Musik und Theater Saar) und Shrek – das Musical (Capitol Theater Düsseldorf). Er war Geschäftsführer und künstlerischer Direktor des Berliner Schlossparktheaters und setzte dort die Europäische Erstaufführung des Broadway-Hits Pinkelstadt ("Urinetown – The Musical"), die Kollo-Operette Wie einst im Maiund Die drei von der Tankstelle von Werner Richard Heymann in Szene. Später wechselte er als Artistic Project Manager zur Stage Entertainment nach Hamburg, wo er unter anderem an der Entwicklung der Musicals Der Schuh des Manitu und Ich war noch niemals in New York beteiligt war. Für die Vereinigten Bühnen Wien führte er außerdem bei den vielbeachteten halbszenischen Konzerten von Das Phantom der Oper und Love Never Dies die Regie. In der Dortmunder Westfalenhalle inszenierte er Luther – Projekt der 1000 Stimmen von Michael Kunze und Dieter Falk, welches im Luther-Jahr 2017 durch Deutschland tourt und am Reformationstag vom ZDF übertragen wird. Von 2011 bis 2014 war er Vorstandsvorsitzender des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin.
 
Salzburger Landestheater: http://www.salzburger-landestheater.at/de/personen/gergen-andreas.html
 

 

 

Univ.-Prof. DDr. Franz Gmainer-Pranzl, Professor an der Katholisch-Theologischen Fakultät und Leiter des Zentrums Theologie Interkulturell und Studium der Religionen, Universität Salzburg. Studium der Fachtheologie an der Katholisch-Theologischen Hochschule Linz (1984-1989); 1989-1994 Diplomstudium der Philosophie und Doktoratstudium in Dogmatik und Ökumene an der Katholisch-Theologischen Fakultät (Universität Innsbruck); 1994 Promotion zum Dr. theol. (Innsbruck); 1995 Sponsion zum Mag. phil. fac. theol. (Innsbruck); 1995 Priesterweihe (Diözese Linz); 2004 Promotion zum Dr. phil. (Wien): "Heterotopie der Vernunft. Skizze einer Methodologie interkulturellen Philosophierens auf dem Hintergrund der Phänomenologie Edmund Husserls"; seit März 2009 Professor an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Salzburg und Leiter des Zentrums "Theologie interkulturell und Studium der Religionen"; 2011 Habilitation im Fach Fundamentaltheologie (Universität Innsbruck): "Der Logos christlicher Hoffnung in polyloger Verantwortung. Studien zu einer responsiv-theologischen Erkenntnislehre"

Publikationen: https://www.sbg.ac.at/syt/CV/Gmainer-Pranzl-CV.pdf

 
 

Univ.-Prof. Dr. Jürgen Grimm ist seit 2004 Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien und betreibt neben seiner Lehrtätigkeit empirische Forschungen vornehmlich im Umfeld von Medienwirkungen und den daraus ableitbaren Konsequenzen für das Medienhandeln. Er promovierte 1985 an der Universität-GH-Siegen mit einer theoretisch und empirisch ausgerichteten Arbeit im Bereich der Inhaltsanalyse von Medienunterhaltung und habilitierte sich 1998 (Fernsehgewalt: Zuwendungsattraktivität – Erregungsverläufe – sozialer Effekt: Zur Begründung und praktischen Anwendung eines kognitiv-physiologischen Ansatzes der Medienrezeptionsforschung am Beispiel von Gewaltdarstellungen) an der Universität Mannheim. Er ist Leiter des Sozialwissenschaftlichen Forums im Methodenzentrum der Fakultät für Sozialwissenschaften und gehört seit 1994 dem Kuratorium der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen in Deutschland an. Überdies ist er Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Medienforschung. Aktuelle Forschungsprojekte sind: Medien, Patriotismus, Integration; Professionelle Kommunikatoren in Europa und TV-Geschichtsvermittlung im transnationalen Raum. Grimm ist mit zahlreichen Publikationen hervorgetreten, unter anderem zu Gewaltdarstellungen, Kriegs- und Krisenjournalismus, Medienwirkungen in der Politik, zur Nachrichtenvermittlung und Medienunterhaltung sowie diversen Aspekten der Methodenentwicklung.

Publikationen: https://publizistik.univie.ac.at/institut/ma/grimm-juergen/publikationen-auszug/

 
 

Prof. Dr. Barbara Gronau ist Professorin für Theorie und Geschichte des Theaters an der Universität der Künste Berlin. 2006 promovierte sie im SFB „Kulturen des Performativen“ der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit über die Interferenzen von Bildender Kunst und Theater (Theaterinstallationen: Performative Räume bei Beuys, Boltanski, Kabakov), die mit dem Joseph Beuys Preis für Forschung ausgezeichnet wurde. Nach Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU Berlin und als Gastdozentin an den Universitäten in Mainz und Bern wurde sie 2012 Juniorprofessorin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Daneben arbeitete Barbara Gronau als Dramaturgin zahlreicher Theaterproduktionen und Kuratorin verschiedener Performance-Festivals im Hebbel-am-Ufer und Radialsystem Berlin. Zur laufenden Forschung gehört das DFG-Projekt „Stillstand – Szenen der Stasis und Latenz in den Künsten“ im Rahmen des Schwerpunktprogramms „Ästhetische Eigenzeiten der Moderne“.

 

 

Univ.-Prof. Prim. Dr. Reinhard Haller ist Facharzt für Psychiatrie und Neurologie und seit 1983 ärztlicher Leiter des Vorarlberger Behandlungszentrums für Suchtkranke (Krankenhaus Maria Ebene) sowie gerichtlich beeideter und zertifizierter Sachverständiger. Er ist außerdem Drogenbeauftragter der Vorarlberger Landesregierung und gilt als internationaler Experte für Kriminalpsychiatrie. Von 1971 bis 1976 studierte er Medizin und von 1977 bis 1983 absolvierte er die Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie. 1994 habilitierte er sich an der Universität Innsbruck (Psychische Störungen und Kriminalität – Eine epidemiologische Studie zum Kriminalverhalten psychisch kranker und behinderter Menschen). Von 2005 bis 2007 war er Vorstandsmitglied mehrerer wissenschaftlicher Organisationen sowie Präsident der Kriminologischen Gesellschaft, der wissenschaftlichen Vereinigung deutscher, österreichischer und schweizerischer Kriminologen. Haller verfasste zahlreiche wissenschaftliche Publikationen in Fachjournalen und Büchern mit den Schwerpunkten Sucht, Suizid, Forensische Psychiatrie, Depressionen und Burnout. Zu seinen Werken zählen u.a. Die Narzissmusfalle: Anleitung zur Menschen- und Selbstkenntnis (2013) undDie Seele des Verbrechers (2002).

 

 

Univ.-Prof. Dr. Karin Harrasser ist Professorin für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz (Kulturwissenschaften, Literatur, Wissensgeschichte der Prothetik). Nach einem Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Wien folgte die Promotion in Neuerer Deutscher Literatur über die Narrative der digitalen Kulturen. Im Anschluss war sie Postdoktorandin am Graduiertenkolleg „Codierung von Gewalt im medialen Wandel“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2009 bis 2013 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunsthochschule für Medien Köln, 2011-12 folgte eine Vertretungsprofessur für Techniktheorie und -geschichte an der HBK Braunschweig. Harrasser war 2012 Gastprofessorin an der Universidad Javeriana Bogotá (Kolumbien). Gemeinsam mit  Elisabeth Timm  gibt sie seit 2013 die Zeitschrift für Kulturwissenschaften heraus. Neben ihren wissenschaftlichen Tätigkeiten war sie an zahlreichen kuratorischen und Vermittlungsprojekten beteiligt (kürzlich: Die Untoten: Life Sciences und Pulp Fiction, Kampnagel: Hamburg, 2011; Plumpe Spekulation, Garage X: Wien, 2011). Mit Alexander Martos hat sie den Verein Science Communications Research (Wien) zur Exploration des Verhältnisses von Wissenschaft und Öffentlichkeit (http://research.science.co.at) gegründet,  im Rahmen dessen sie die Leitung von Forschungsprojekten zu Wissen und Geschlecht im Museum sowie zu Kunst und Geisteswissenschaften innehat (derzeit: EU-Projekt TIMeSCAPES: Images and Performances of Time in Late Capitalism mit Performance-Gruppen aus Kroatien, Serbien und Slowenien).

Forschungsschwerpunkte: Kulturgeschichte der Prothese, Science Fiction, Theorien des Subjekts/der Objekte, Historiographie und Film, Kulturtheorie, Medientheorie, Medien- und Wissensgeschichte der Behinderung.

Publikationen: http://germanistik.univie.ac.at/personen/harrasser-karin/publikationen/;

http://www.khm.de/personen/lehrendeforschende/kuewis/vcard/517_harrasser/

 

Wilfried Hiller ist Komponist und arbeitete nach einem Klavierstudium (ab 1956) bei Wilhelm Heckmann am Augsburger Konservatorium zunächst als Organist und Ballett-Repetitor, bevor er 1963 ein Musikstudium an der Münchner Musikhochschule begann. Dort studierte er Komposition (Günther Bialas), Opernregie (Heinz Arnold), Schlagzeug und Pauke (Ludwig Porth und Hanns Hölzl) sowie Musiktheorie (Hermann Pfrogner). Ab 1967 arbeitete er als Schlagzeuger u.a. beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und an der Bayerischen Staatsoper. 1968 gründete er die Konzert-Reihe „musik unserer zeit“ und entwickelte daraus ab 1981 die beliebten „Münchner Musiknächte“. Von 1971 bis 2005 war er als Musikredakteur beim Bayerischen Rundfunk tätig. 1989 wurde er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und 1993 Kompositionslehrer am Richard-Strauss-Konservatorium in München. 2005 wurde er Präsident des Bayerischen Musikrats und Präsident der Deutschen Jean-Sibelius-Gesellschaft, seit 2008 ist er Vorsitzender der Carl Orff-Stiftung. Von 2009 bis 2012 war er künstlerischer Leiter der Internationalen Orgelwoche Nürnberg (ION).

Werke: http://www.wilfried-hiller.de/werk/gesamtwerk

 
 

O. Univ. Prof. Mag. art. DI Dr. techn. Robert Höldrich ist Professor für Audiotechnik und Akustik am Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz (KUG). Seine wissenschaftlichen Forschungen umfassen Arbeiten in den Bereichen Sonifikation, Psychoakustik, Signalverarbeitung, Klanganalyse und –synthese, Aufnahme- und Wiedergabetechnik, virtuelle Akustik und Medienphilosophie. Seine künstlerischen Werke reichen von Instrumental- und Vokalmusikkompositionen über Elektronische Musik und Live-Elektronik bis zur Klanginstallation. Zwischen 2007 und 2014 bekleidete er die Funktion des Vizerektors für Forschung bzw. des geschäftsführenden Rektors der KUG, davor war er Vorstand des IEM.

 
 
 
 
 

Michael Hudecek wurde 1961 in Wien geboren und arbeitet als Filmemacher, Musiker, Musik- und Filmproduzent. Seit 2010 hat er die Professur für Schnitt an der Filmakademie Wien inne. Anfang der 80er Jahre arbeitete Michael Hudecek in einer Filmproduktionsfirma als Ton- und Bildtechniker. Bald darauf Konzentration auf Bildschnitt. Von 1985 bis 1991 Mitaufbau des Post-Hauses Listo Video. Als Senior Editor Schnitt und Postproduktion unzähliger TV-Filme und Spots. Zusammenarbeit mit Dolezal & Rossacher an Musikvideos nationaler und internationaler Popstars wie Falco, Queen, Nina Hagen, Gianna Nannini, Tina Turner, etc. Ab 1992 vermehrt Schnitt von Dokumentar- und Spielfilmen im eigenen Schnittstudio OFFLINE - Film-Editing, das in Österreich Weg weisend digitale Schnittsysteme einführt. 1994 erhielt Hudecek den Goldenen Kader für den Musikfilm „Das Auge des Taifun“ (Regie: Paulus Manker), 2005 wurde er mit dem "European Film Award" für den Spielfilm "Caché" (Regie: Michael Haneke) ausgezeichnet. 2001 Gründung der Film- und Musikproduktion GAMSfilm & music mit Christina Zurbrügg. 2007 erhält der gemeinsame Film „Bleiben oder Gehen“ den Goldenen Drachen. Der Film „Halbzeit“ wird 2009 für die "Rose d' Or" nominiert. Seit 2004 Saxophonist & Gitarrist bei Zurbrügg & Band. Zuletzt CD-Produktion "Doodle It" gemeinsam mit Christina Zurbrügg und Regie beim Dokumentarfilm „Stimmen Stimmen Gegenstimmen“, der 2014 am Diagonale Filmfestival uraufgeführt wurde.

Filmakademie Wien: http://www.filmakademie.wien/de/author/michael-hudecek/

 

Univ.-Prof. Dr. Stefan Hulfeld ist Professor für Theater- und Kulturwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Er studierte Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Bern und absolvierte mit Stipendien des Schweizer Nationalfonds Forschungsaufenthalte in Rom, Berlin und London. 1999 promovierte er summa cum laude mit der DissertationZähmung der Masken, Wahrung der Gesichter: Theater und Theatralität in Solothurn 1700–1798 (erschienen 2000). 2006 habilitierte er sich mit der Arbeit Theatergeschichtsschreibung als kulturelle Praxis: Wie Wissen über Theater entsteht (erschienen 2007). Derzeit ist er Vorstand des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien sowie Vizedekan der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät.

Aktuelle Publikationen: Scenari più scelti d'istrioni: Italienisch-Deutsche Edition der einhundert Commedia all'improvviso-Szenarien aus der Sammlung Corsiniana (Göttingen: V & R Unipress, 2014); „Modernist Theatre“, in: Wiles, David; Dymkowski, Christine (Hg.), Cambridge Companion to Theatre History (Cambridge: University Press, 2013), S. 15-32.

 
 
 
Univ.-Prof. Dr. phil.habil. Christine Ivanovic hat seit März 2015 die Berta-Karlik-Professur am Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Wien inne. Beruflicher Werdegang: 2011-2015 Gastprofessorin für Germanistische und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien; 2003-2011 Professorin für Deutsche Literatur an der Universität Tokyo, Japan; 2005-2011 Lehrbeauftragte an der Waseda University, Tokyo; 1989-2003 Wissenschaftliche Assistentin, ab 1999 Akademische Rätin im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit an der Universität Erlangen-Nürnberg. Ausbildung: 2008 Habilitation an der Universität Erlangen-Nürnberg (Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Vergleichende Literaturwissenschaft); 1995 Promotion im Fach Komparatistik an der Universität Erlangen-Nürnberg; 1988 Magister Artium in Neuerer Deutscher Literatur, Slavistik und Philosophie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Diverse Preise und Auszeichnungen.
 
Forschungsschwerpunkte: West-östlicher Kulturtransfer mit Schwerpunkt Japan; Translationale Literatur; "Viennavigator" – Digitale Literaturanalyse.
 

Univ.-Prof. i.R. Dr. phil. Ludwig Jäger, 1982-2011 Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche Philologie am Germanistischen Institut (Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft) der RWTH Aachen. Seit 2011 Senior Advisor am Internationalen Kolleg Morphomata der Universität zu Köln und seit 2013 Senior Advisor im Direktorium des Kompetenzzentrums Gebärdensprache und Gestik (SignGes) der RWTH Aachen. Seit 2010 Mitglied des Hochschulrates der Justus Liebig Universität Gießen. Studium der Germanistik (Literatur- und Sprachwissenschaft), Geschichte und Philosophie an der Universität Heidelberg. 1975 Promotion (Preis für die beste Dissertation des Jahres) und 1978 Habilitation an der Universität Düsseldorf. 1999-2008 zunächst stellvertretender, seit 2002 geschäftsführender Direktor des Forschungskollegs „Medien und kulturelle Kommunikation“ der Universitäten Aachen, Bonn, Köln. 2003/2004 Visiting Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) Wien. 2010 Visiting Fellow am Internationalen Kolleg Morphomata, Köln. 2012/13 External Senior Fellow am „Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)“ der Universität Freiburg. Mitglied des Internationalen Wissenschaftlichen Rates des Instituts für Deutsche Sprache, Mannheim. Mitglied der "Société de linguistique de Paris", des "Cercle Ferdinand de Saussure“ (Genf) sowie des Comité scientifique des "Institut Ferdinand de Saussure (Paris)". 1991-1994 Vorsitzender des Deutschen Germanistenverbandes.

 
Forschungsschwerpunkte: Medientheorie, Sprach- und Zeichentheorie, Fachgeschichte und Theoriegeschichte der Sprachwissenschaft
 
 

Sir Mark Jones, Master of Saint Cross College, University of Oxford; Director of Victoria and Albert Museum, London (-2011), Sir Mark Jones read Philosophy, Politics and Economics at Worcester College, Oxford and gained an MA at the Courtauld Institute of Art. He was subsequently Assistant Keeper of Coins and Medals, British Museum (1974-1990) and then Keeper of Coins and Medals, British Museum (1990-1992). During his time at the British Museum he organised 'The Art of the Medal' (1979) and 'Fake? : the Art of Deception' (1988). During his time as Director of the National Museums of Scotland (1992-2001) he was responsible for the creation of the Museum of Scotland (opened 1998), the National War Museum of Scotland and the Museum of Scottish Country Life. He is an Honorary Professor at Edinburgh University and a Fellow of the Royal Society of Edinburgh, and has an Hon. D.Lit. from Royal Holloway College (University of London) and an Honorary Doctorate of Arts from Abertay University, Dundee. He was Chairman of the National Museum Directors' Conference 2006-2009, is a trustee of the National Trust (2005-), the Gilbert Trust for the Arts (2001-) and The Pilgrim Trust (2006-); and a member of the Court (2002-) and Council (2001-) of the Royal College of Art. He is a consultant on the Art Museum Preparatory Committee at Tsinghua University in Beijing and a member of the International Advisory Board of the Russian Museum in St Petersburg. He was awarded a knighthood in the 2010 New Year's Honours List.

 
 

Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Klausberger, Professor und Leiter der Abteilung für kognitive Neurobiologie am Zentrum für Hirnforschung, Medizinische Universität Wien. Thomas Klausberger graduated in Biochemistry at the University of Vienna, Austria, in 1998. He stayed in Vienna to study the assembly of GABAA receptors with Prof. Werner Sieghart at the Brain Research Institute. Following the award of his Ph.D. in 2000, Thomas joined the group of Prof. Peter Somogyi at the MRC Anatomical Neuropharmacology Unit in March 2001 funded by an Erwin-Schroedinger-Fellowship of the Austrian Science Fund, and was appointed as an MRC Research Scientist in April 2002. In October 2003 he became MRC Investigator Scientist and has been elected as a Junior Research Fellow at St. John's College in October 2004. In 2005 Thomas received the "Otto Loewi Prize" sponsored by GlaxoSmithKline and awarded by the Austrian Neuroscience Association and the Krieg Cortical Explorer Award awarded by the Cajal Club at the SFN2005 meeting in Washington DC. In September 2006 he became MRC Senior Scientist and is now leading his own research group. In October 2009 he was appointed Professor in Cognitive Neurobiology at the Center for Brain Research at the Medical University of Vienna, Austria, while maintaining his close links with and research programme at the MRC Unit.

Publikationen: 

http://www.meduniwien.ac.at/typo3/fileadmin/phd-cchd/uploads/Klausberger_CV.pdf

 

Prof. Dr. Thomas Klie hat seit 2004 den Lehrstuhl für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Rostock inne. Er promovierte 1999 an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen (Verheißung vergegenwärtigen: Die Didaktik der Verheißung an der Berufsschule) und habilitierte sich 2002 (Zeichen und Spiel: Semiotische und spieltheoretische Rekonstruktion der Pastoraltheologie) an der Theologischen Fakultät der Universität Bonn. Zu seinen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten zählen: Darstellung und Wahrnehmung kirchlicher Praxis (Pastoralästhetik), Untersuchungen zur spätmodernen Religionskultur (theol. Kulturhermeneutik), Formen zivilreligiöser und liturgischer Performanz (Spieltheorie). Er ist Sachverständiger und Mitglied im Ausschuss „Öffentliche Liturgien“ der Liturgischen Konferenz, Mitglied im Kuratorium der Evangelischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern, Vorsitzender des Beirats des Pädagogischen Kollegs Rostock und Universitätsprediger an der Universitätskirche Heilig Kreuz.

Publikationen: http://www.theologie.uni-rostock.de/index.php?id=3621

 

 
 

Prof. Dr. Anne Koch studierte Philosophie, Religionspsychologie und politische Wissenschaft an der Hochschule für Philosophie in München und Paris sowie Katholische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und im ökumenischen Studienjahr in Jerusalem. Sie absolvierte ein Aufbaustudium in Erwachsenenbildung an der Hochschule für Philosophie. In ihrer Promotion in Philosophie entwickelte sie eine Erkenntnistheorie zum Verstehen von kulturell Fremden (LMU 2001) und habilitierte in Religionswissenschaft mit einer Konzeption von Körperwissen für die Beschreibung sozialer Handlung (LMU 2007). Sie arbeitete zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Alten Testament an der Katholischen Fakultät (LMU 1998-2001) und seitdem als postdoc-Stipendiatin (2001-2003) und Assistentin im Interfakultären Studiengang Religionswissenschaft der LMU. 2012-14 führte sie eine Feldforschung zu kosmopolitischer Spiritualität am Beispiel des Yoga in Tokyo durch und war Research Fellow der Japan Society for the Promotion of Science/DAAD an den Universitäten Rikkyo, Sophia und Hitotsubashi in Tokyo. 2015 wurde sie zur apl. Professorin an der Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft der LMU ernannt und folgte dem Ruf an die Paris Lodron-Universität Salzburg auf eine Professur für Religious Studies. Lehraufträge in Heidelberg, Westminster/US, Münster und Berlin. Lehrstuhlvertretungen in München an der LMU (2007-09) in Basel (2015) und an der FU Berlin (2016).
 
Forschungsgebiete: Ihr Hauptinteresse ist die kulturwissenschaftliche Erforschung von neuen Praktiken und von Normativität in Gegenwartsgesellschaften besonders an der Schnittstelle zur Wirtschaftsordnung.
 
 

Prof. Dr. Kurt Kotrschal is a biologist and behavioural scientist currently based at the Director Konrad-Lorenz-Forschungsstelle für Ethologie, Grünau and Associated Professor at the University of Vienna. Assistant Visiting Professor at the Univ. Colorado Health Sciences Center, SCHRÖDINGER Fellow (with Prof. Tom Finger; 1989-90); Assistant Professor (Vertragsassistent), Department of Zoology, Univ. Salzburg (1981-1989); Visiting Scientist, Department of Ecology and Evolution, University of Arizona, Tucson, MAX-KADE Fellow (with Prof. D. A. Thomson; 1984-85); Technical Assistant for Histology, Department of Zoology, Univ. Salzburg (1976-1981). Academic Degrees: Habilitation: University of Salzburg, Evolutionary Change of Form and Function. Venia Legendi: Zoology: Morphology and Ecology, Neurobiology (1987). Ph.D. (Dr. rer. nat.), University of Salzburg, Brain Structure of Blennius incognitus (Blenniidae: Teleostei), with Special Reference to the Aminergic System (1981). Research Interests: Social Mechanisms; Social Energetics; Social Complexity and Cognition; Hormones and Behaviour; Behavioural Phenotypes; Human-Animal Companionship; Research Models: Fish, Birds (Greylag Geese, Corvids, Northern Bald Ibis), Mammals (Cats, Dogs, Wolves Humans).

Publikationen: http://klf.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/p_klf/KotrschalCV_May2008.pdf

 

 

Prof. Dr. Dr. Olaf Kühne ist ein deutscher Geograph und Hochschullehrer im Bereich Ländliche Räume, Regionalmanagement an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, University of Applied Sciences. Kühne studierte an der Universität des Saarlandes Geographie, Neuere Geschichte, Volkswirtschaftslehre und Geologie. Er schloss 1996 ab und promovierte 1999 zum Dr. phil. in Geographie. Von 2003 bis 2006 promovierte er an der Fernuni Hagen in Soziologie. 2002 habilitierte er sich an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Fach Geographie, wechselte dann 2006 zurück an die Universität des Saarlandes. Seit 2013 ist er Professor für Ländliche Räume und Regionalmanagement an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. 2002 bis 2003 arbeitet Kühne im "Referat Naturschutz" in der saarländische Landesregierung. 2003 bis 2006 war er Referent für EU-Programme (Programmplanung EAGFL, LEADER) und Entwicklung des ländlichen Raumes. Parallel dazu von 2004-2006 leitete er die interministeriellen Arbeitsgruppe "Biosphärenreservat Bliesgau", welche dieses neue Reservat aufbaute. 2007 wurde Kühne an die die Universität des Saarlandes berufen und war dort Stiftungsprofessor für "Nachhaltige Entwicklung" der Europäischen Akademie Otzenhausen. In seiner Forschung beschäftigt er sich stark mit soziologischen Aspekten der Landschaft. Er veröffentlichte mehrere Fach- und Lehrbücher, unter anderem im Springer VS (ehemals VS Verlag für Sozialwissenschaften) und für das saarländische Institut für Landeskunde.

Publikationen

 

Prof. Dr. phil. habil. Gabriele Linke, Professorin für britische und amerikanische Kultur und Fachdidaktik Englisch, Universität Rostock. Gabriele Linke ist seit 2001 Professorin für britische und amerikanische Kultur und Fachdidaktik Englisch an der Universität Rostock. 1987 promovierte sie auf dem Gebiet der Angewandten Sprachwissenschaft (Englisch) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Von 1982 bis 1992 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Sektion Sprachwissenschaft/Englisch der Universität Jena tätig, wo sie auf den Gebieten der englischen Sprachwissenschaft (Textlinguistik) und der Fachdidaktik arbeitete. 1992 wechselte sie ihren Arbeitsschwerpunkt und lehrte und forschte bis 2001 als wissenschaftliche Mitarbeiterin auf dem Gebiet der britischen und amerikanischen Kulturstudien. 1997/98 hatte sie eine Austauschprofessur für britische und amerikanische Kulturgeschichte am Institut für Geschichte der University of North Carolina in Charlotte, USA, inne. Ihre Habilitationsschrift, eine Untersuchung britischer und amerikanischer populärer Liebesromane, liegt unter dem Titel Populärliteratur als kulturelles Gedächtnis als Buch vor.

Publikationen: http://www.iaa.uni-rostock.de/lehrende/kulturstudien/prof-gabriele-linke/

 
 
 

Prof. Roger Luckhurst, Professor in Modern and Contemporary Literature at Birkbeck, University of London. BA (Hull), MA (Sussex), PhD (Hull); Roger Luckhurst is Professor of Modern Literature at Birkbeck College, University of London. He is the author of several books on Gothic and science fiction literature, most recently, The Mummy's Curse: The True History of a Dark Fantasy (OUP, 2012). Current projects include the BFI Classic for Kubrick’s classic horror film The Shining, “The Undead Project: Taxonomies and Thanatographies” (a collectiion of curious histories of lives lived on in deathly states) and “The Political Economy of the London Gothic”.

 

 

 

 

Prof. Dr. Frans Mäyra is Professor of Information Studies and Interactive Media, with specialization in digital culture and game studies at the University of Tampere, Finland. He is the founder and head of the University of Tampere Game Research Lab. Frans Mäyrä has studied the relationship of culture and technology from the early nineties, and he has specialised in the cultural analysis of technology, particularly on the ambiguous, conflicting and heterogeneous elements in this relationship. He has published on topics that range from information technologies, science fiction and fantasy to the demonic tradition, the concept of identity and role-playing games. He is currently teaching, researching and heading numerous research projects in the study and development of games, interactive media and digital culture. He has also served as the founding President of Digital Games Research Association, DiGRA. He is recipient of grants and leader in 45 externally funded games research projects, heading e.g. the Academy of Finland funded research project “Ludification of Culture and Society”. Author of An Introduction to Game Studies (2008), his recent work has been published e.g. in the Journal of Communication, Video Game Policy, The Video Game Debate and The Dark Side of Game Play.

 
 

Dr. Lesley Mickel is a lecturer in Literature at Inverness College, University of the Highlands and Islands. Her doctoral thesis was undertaken at Strathclyde University and explored Ben Jonson's antimasques. She has taught Literature at the Universities of Strathclyde, Southampton, Northumbria and Glasgow before coming to Inverness College. Her current research activities encompass Early Modern literature and culture, with an emphasis on material culture. She has published widely on the topic of Early Modern court festivals and culture and is currently investigating the presence and representation of Scots in Early Modern court festivals at home and abroad. She is involved with a number of community based heritage and culture projects based in the Highlands of Scotland, including Kingussie Food on Film Festival, Kingussie Heritage Festival, and Caberfeidh Horizons – a social inclusion enterprise. She is a member of the Society for Renaissance Studies and the Society for Court Studies, and sits on the board of Kingussie Heritage.

 
 
 
 

Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c.mult Jürgen Mittelstraß, Universität Konstanz (Philosophie, Geistesgeschichte, Wissenschaftstheorie, Wissenschaftsgeschichte)

1956-1961 Studium der Philosophie, Germanistik und evangelischen Theologie in Bonn, Erlangen, Hamburg und Oxford. 1961 Promotion, 1968 Habilitation in Erlangen. 1970-2005 Ordinarius für Philosophie und Wissenschaftstheorie in Konstanz. 1985-1990 Mitglied des Wissenschaftsrates; 1992-1997 Mitglied des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG); 1995-1998 Mitglied des Rates für Forschung, Technologie und Innovation beim Bundeskanzler; seit 2003 Mitglied (seit April 2005 Vorsitzender) des Österreichischen Wissenschaftsrates.Seit 2010Mitglied im COMEST (World Commission on the Ethics of Scientific Knowledge and Technology/UNESCO). 1997-1999 Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland. Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin (1987-1990), der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Berlin), der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Halle/Saale), der Academia Europaea (London, 1994-2000 Vizepräsident, 2002-2008 Präsident), der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), der Pontifical Academy of Sciences (Pontificia Academia Scientiarum) (Rom, seit 2007 Mitglied des Vorstands); Korrespondierendes Mitglied der Académie Internationale d'Histoire des Sciences (Paris) und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Wien). 1989 Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG); 1992 Arthur Burk­hardt-Preis; 1998 Lorenz-Oken-Medaille der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ); 2000 Preis der Dr. Margrit Egnér-Stiftung; 2000 Werner Heisenberg-Medaille der Alexander von Humboldt-Stiftung. 2000 Ehrendoktorwürde der Universität Pittsburgh/USA, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Iaşi/Rumänien; 2003 Ehrendoktorwürde der Universität Tartu (früher Dorpat)/Estland; 2004 Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Berlin (Dr.-Ing. E.h.); 2007 Ehrendoktorwürde der Universität Duisburg-Essen; 2011 TUM Distinguished Affiliated Professor der Technischen Universität München.

Forschungsgebiete: Allgemeine Wissenschaftstheorie, Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte, Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie, Kulturtheorie.

Publikationen:     http://cms.uni-konstanz.de/philosophie/mittelstrass/publikationen/

 

Alexander Polzin, Alexander Polzin, 1973 in Berlin geboren, wurde zum Steinmetz und Steinbildhauer ausgebildet und ist seit 1991 als freischaffender Bildhauer, Maler, Graphiker und Bühnenbildner tätig. Polzin hatte Aufenthalte als Artist-in-Residence in Herzliya (Israel), an der ETH Zürich (Schweiz) und Villa Montalvo California (USA). Seine Arbeiten wurden am Getty Center Los Angeles präsentiert und in zahlreichen Einzelausstellungen in Israel, Ungarn, Rumänien, Frankreich, Schweiz, Italien, USA (San Francisco, Los Angeles, New York) gewürdigt. Darüber hinaus war Alexander Polzin als Bühnenbildner für Tanz, Schauspiel und Opernproduktion u.a. an der Staatsoper Berlin, dem Staatsschauspiel Schwerin, Schauspiel Frankfurt, Deutschen Theater Berlin und der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf tätig. Gastprofessuren an der ETH Zürich und der University of California in Santa Cruz (USA). In seiner künstlerischen Tätigkeit Konzentration auf die Skulptur im öffentlichen Raum: „Der gefallene Engel“ vor dem Kollegium Helveticum Zürich, das Giordano Bruno Denkmal am Potsdamer Platz in Berlin und „Das Paar“ an der Opéra National de Paris. Alexander Polzin war von Oktober 2010 bis September 2011 Artist in Residence am Käte Hamburger Kolleg “Recht als Kultur”.

 

 

 

Prof. Dr. Krzysztof Pomian, Em. Professor an der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Toruń, Direktor des Europamuseum in Brüssel.Krzysztof Pomian studierte von 1952 bis 1957 an der philosophischen Fakultät der Universität Warschau. Promotion 1965; Habilitation 1968. 1966 wurde er aus der kommunistischen Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei (PZPR) ausgeschlossen, da er regimekritische Positionen einnahm. 1973 ging er nach Frankreich ins Exil. Die Karriere Pomians in Westeuropa beruhte auf seiner Tätigkeit am Centre national de la recherche scientifique (CNRS); Lehre an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) und an der École du Louvre und der Universität Genf. Seine Veröffentlichungen erfolgten in polnischer Sprache, ab 1973 überwiegend auf Französisch. Er ist beratend bei verschiedenen historischen Zeitschriften tätig und berät das im Aufbau befindliche Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Seit 2001 wissenschaftlicher Direktor des Musée de l’Europe in Brüssel. Pomian ist auswärtiges Mitglied der Akademie für Kunst und Geisteswissenschaften Polens, Mitglied der Ateneo Veneto in Venedig sowie der Accademia Clementina in Bologna. Ehrungen und Auszeichnungen: Komtur des polnischen Ordens Polonia Restituta (1993) und seit 2012 Komtur mit Stern des gleichen Ordens; Ehrendoktor der Marie-Curie-Skłodowska-Universität in Lublin, Polen (2003); Kommandeur des französischen Ordre des Arts et des Lettres (2005); Chevalier der französischen Ehrenlegion (2011)

Publikationen: http://crh.ehess.fr/index.php?310

 

Prof. Dr. Werner Rammert ist seit 1999 Professor für Techniksoziologie an der TU Berlin. Dort hat er nach seiner Professur für Soziologie an der FU Berlin (1990-99) als Direktor das Institut für Soziologie einen neuartigen Diplomstudiengang „Soziologie technischer Richtung“ aufgebaut. Er promovierte 1981 (Soziale Dynamik der technischen Entwicklung, 1983) und habilitierte sich 1988 (Technik aus soziologischer Perspektive, 1993) an der Universität Bielefeld. Er war geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift für Soziologie, der Soziologischen Revue und der Jahrbücher Technik und Gesellschaft. Er hat die Einrichtung eines DFG-Forschungsschwerpunkts „Sozionik – Zur Erforschung und Gestaltung künstlicher Gesellschaften“ zusammen mit Informatikern und seit 2011 das DFG-Kolleg „Innovationsgesellschaft heute – Die reflexive Herstellung des Neuen“ als Sprecher mitinitiiert. Als Gast oder Fellow lehrte und forschte er u.a. an der Northwestern University (Illinois), der TU Wien, dem Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) an der Universität Bielefeld und der Stanford University. Er ist Autor von Wissensmaschinen (1998), Technik aus soz. Perspektive 2: Kultur – Innovation – Virtualität (2000), Technik – Handeln – Wissen: Zu einer pragmatistischen Technik- und Sozialtheorie (2007) und Mitherausgeber von Können Maschinen handeln? (2002) und Technografie: Zur Mikrosoziologie der Technik (2008).

Publikationen: 

http://www.ts.tu-berlin.de/v-menue/mitarbeiter/prof_werner_rammert/publikationen/

 

Univ.-Prof. Dr. Dietmar Röhm ist Professor für Psycho-, Neuro- und Klinische Linguistik am Fachbereich Linguistik der Universität Salzburg sowie Leiter der Forschungsgruppe "Neurobiologie der Sprache". Er studierte Klassisches und Modernes Ballett und Tanzpädagogik in Zürich, Mannheim-Heidelberg und Rotterdam. Es folgte ein Studium der allgemeinen und angewandten Linguistik an den Universitäten Stuttgart (1993-1997) und Salzburg (1997-1999). Nach dem Doktorat an der Philipps-Universität Marburg (2004) war er Senior Research Fellow am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig (2004-2008). Mehrere Forschungsaufenthalte führten ihn an die Universität Island (2005-2008) und als Visiting Researcher an die University of Massachusetts, Amherst. Er ist ein Experte im Bereich der experimentellen Untersuchung von Sprache. Seine Forschung konzentriert sich insbesondere auf die Erfassung, Beschreibung und Modellierung der dem Sprachverstehen zugrundeliegenden neurophysiologischen Prozesse (auf Basis der Messung von Hirnströmen). Darüberhinaus forscht er über Sprachverarbeitungsmechanismen bei Gebärdensprache. Sein methodisches Repertoire umfasst u.a. die Ableitung von Hirnströmen (EEG), Messung von Blickbewegungen (Eyetracking) und die Erfassung hämodynamischer Hirnaktivität (fNIRS).

 

Forschungsschwerpunkte: Satzverarbeitung, Prädiktive Prozesse beim Sprachverstehen, Verarbeitung von Gebärdensprache, hirnoszillatorische Prozesse.
 
 

 

Univ.Prof. Dr. Michael Rohrwasser ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Wien. Studium der Germanistik und Politologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 1980 Promotion; 1991 Habilitation. Danach Gastprofessuren an den Universitäten Hamburg, Mainz/Germersheim, Essen, Wien und an der Stanford University. 1985-2005: Hochschulassistent und Lehrtätigkeit, später außerplanmäßiger Professor an der FU Berlin. 1996-2000: Langzeitdozent an der Universität Opole / Polen. 200-2005: Max Kade Professur an der Ohio State University. 2008-2014: Projektleitung „Wolfgang Bauer - Werk, Nachlass Wirkung“ (FWF).

 

 

 

 

ao. Univ.-Prof. Dr. Stefan Schneeberger, Executive MBA HSG hat die stellvertretende Klinikleitung der Chirurgie Innsbruck (Universitätsklinik Innsbruck) inne und ist Leiter der Transplantationschirurgie & Hepatobiliäre Chirurgie. Medizinstudium, Leopold Franzens University, Innsbruck, Austria (1992-99); Executive MBA Programm, Universität St. Gallen, Schweiz (2012-14; Titel: Executive MBA HSG). Facharztausbildung, Allgemein- und Visceralchirurgie, Dept. f. Viszeral-, Transplantations-, und Thoraxchirurgie, MUI, Innsbruck, Österreich (2000-2006; Titel: Facharzt für Chirurgie); Oberarzt, Dept. f. Visceral-, Transplantations-, und Thoraxchirurgie, MUI, Innsbruck, Österreich (2006); Venia Docendi – Habilitation, Medizinische Universität Innsbruck, Österreich (2006; Titel: ao. Univ.-Prof.); Research Instructor, Division of Plastic and Reconstructive Surgery, Department of Surgery, University of Pittsburgh Medical Center (UPMC), Pittsburgh, PA, USA (2006-2007); Research Assistant Professor of Surgery and Director, CTA Program Pittsburgh, Division of Plastic and Reconstructive Surgery, Department of Surgery, University of Pittsburgh Medical Center (UPMC), Pittsburgh, PA, USA (2007-2008); Assistant Professor of Surgery, Division of Plastic and Reconstructive Surgery, Department of Surgery, University of Pittsburgh Medical Center (UPMC), Pittsburgh, PA, USA (2008-2010); Staff Surgeon, Transplant Surgery (25% appointment), Dept. Of Surgery, VAPHS University Drive, Pittsburgh, PA, USA (2008-2010); Co-Direktor, Transplantationschirurgie, Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations-, und Thoraxchirurgie, MUI, Innsbruck, Österreich (2008-05/2014); Visiting Associate Professor of Surgery, Department of Plastic Surgery Johns Hopkins Medical University, Baltimore, MD, USA (2010-2012); Adjunct Associate Professor of Surgery, Department of Plastic Surgery Johns Hopkins Medical University, Baltimore, MD, USA (2012-2014); Team der stellvertretenden Direktoren, Leiter Transplantationschirurgie, Leiter Hepatobiliäre Chirurgie, Stationsführender Oberarzt, MUI, Innsbruck, Österreich(seit 06/2014). Diverse Preise und Auszeichnungen .

Klinischer Schwerpunkt:Transplantation; Hepatobiliäre Chirurgie. Klinische ForschungsschwerpunkteLebertransplantation, Ischämie-Reperfusionsschaden; Onkologie: primäre Lebertumore; Handtransplantation. Experimentelle Forschungsschwerpunkte: Translationale Forschung in der Transplantation: Ischämie/Reperfusion; Extremitätentransplantation.

Publikationen

 

Franz Stelzer

Em. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Franz Stelzer studied at the TU Graz and did his Ph.D. thesis at the Institute for Chemical Technology of organic Materials under supervision of Em.Univ.-Prof. Dr. K. Hummel (employed as Univ.-Ass. since 1973). He went for a study stay (3 month) to Durham, U.K. (Department of Chemistry, Prof. Dr. W.J. Feast). Venia docendi for the subject "Chemical Technology of Organic Materials" in 1987. 1988 he get a Max Kade scholarship for one year at the California Institute of Technology, Div. of Chem. & Chem. Eng. Pasadena, California (in the group of Prof. R.H. Grubbs).

Until October 2011 Franz Stelzer was not only head of the institute but also vize president for research of the Graz University of Technology.

Publikationen: https://online.tugraz.at/tug_online/visitenkarte.show_vcard?pPersonenId=C804C7CE4E3D8A8C&pPersonenGruppe=3

 

 

Univ.-Prof. Dr. Manfred Tscheligi

 

 

 

 

 

 

 

Dr. habil. Elka Tschernokoshewa war von 1992-2013 und von 2014-2015 Leiterin der Abteilung Empirische Kulturforschung/Volkskunde am Sorbischen Institut Bautzen. Geboren und aufgewachsen in Sofia (Bulgarien), Abitur am Sorbischen Gymnasium, Kleinwelka bei Bautzen (DDR), Studium der Kulturwissenschaft und Ästhetik an der Humboldt-Universität Berlin (Dipl. Kulturwissenschaftler), Promotion "Film – eine neue Kunst und seine theoretische Reflexion. Probleme ästhetischer Theoriebildung, untersucht am Modell der Stummfilmtheorien" an der Humboldt-Universität Berlin (Dr. Phil.), Habilitation zur Massen- und Unterhaltungskultur in Sofia (Priv. Doz.). Forschungs- und Lehrtätigkeit sowie Gastprofessuren an diversen Universitäten u. a. in Bristol, Toronto, Sofia, Bonn, Basel, Tübingen, Berlin, Moskau, Leipzig, Bremen, Ulster. Gründungsmitglied und Expertin des European Institute for Comparative Cultural Research (ERICArts) Bonn (www.ericarts.org), Beteiligung als Expertin an diversen EU-Projekten und Analysen für die Europäische Kommission, UNESCO, Council of Europe u. a. (seit 1993). Auszeichnung mit The British Academy Award Visiting Professorship; University of Bristol (2005). Beteiligung an der Study for the European Commission "Sharing diversity: National Approaches to Interculturel Dialogue in Europe" (www.interculturaldialogue.eu) (2007-2008). Herausgeberin der Reihe "Hybride Welten", Waxmann Verlag Mitbegründerin der ExpertInnengruppe "Koordinationsstelle Gender Studies in Sachsen" (KoGenS); Redaktionsmitglied der Zeitschrift CLCWeb Comparative Literature and Culture: A WWWeb Journal, University of Alberta, Edmonton (Kanada).
Arbeitsgebiete: Kulturanthropologie; Alltagskultur; Hybridität, Kulturelle Diversität und interkultureller Dialog; Medien und Kommunikation; Vergleichende Minderheitenforschung; Gender Studies; Vergleichende Kulturforschung Ost- und Westeuropa; Kulturpolitik.
 

Dr. Susanne Ude-Koeller ist seit 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Erlangen-Nürnberg. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Göttingen. Sie promovierte 2002 in den Fächern Volkskunde, Germanistik und Pädagogik an der Georg-August-Universität Göttingen. Von 2011-12 war sie Projektleiterin und Kuratorin der Jubiläumsausstellung „Dinge des Wissens“ der Universität Göttingen.

Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen die Medizin im Nationalsozialismus, Geschichte der akademischen Geburtshilfe, Medizinhistorische Museologie sowie Universitätssammlungen.

Publikationen: http://www.gesch.med.uni-erlangen.de/mitarbeiterinnen/susanne-ude-koeller.shtml

 
 
 
Hubert Wild, wurde in Karlsruhe geboren und studierte zunächst Violine und Klavier, dann auch Gesang bei Rudolf Bautz in Aachen und Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin. Er gewann u. a. beim Internationalen Gesangswettbewerb „Toti dal Monte“ in Treviso/Italien, beim Internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg und beim 13. Internationalen Robert Schumann Wettbewerb in Zwickau. Erste Verträge führten ihn u. a. an die Theater in Aachen, Essen, Stralsund/Greifswald und Heidelberg, bevor er 2009 festes Ensemblemitglied des Landestheaters Salzburg wurde. Hubert Wild ist als Bariton ebenso gefragt wie als Countertenor. Neben Partien wie Mozarts Figaro, Papageno oder Leporello, Donizettis Dulcamara oder Rossinis Don Magnifico sang er auch den Orlowsky in der Fledermaus oder Pompeo in Vivaldis Farnace. Zudem wurden bereits einige Gesangspartien für ihn geschrieben: u. a. am Theater Bielefeld die Titelpartie in Helges Leben von Carola Obermüller und Mark Moebius oder am Theater Heidelberg in der Kinderoper Pinienkerne wachsen nicht in Tüten von Mark Moebius. Am Opernhaus Lübeck sang er die Hauptrolle des Adolf Wölfli in Per Nørgårds Oper Der göttliche Tivoli, die er im Anschluss auch an der Oper Bern interpretierte und auf CD aufnahm. Am Staatstheater Cottbus war er als Ludwig II. in Siegfried Matthus’„Cosima zu erleben und an der Berliner Staatsoper feierte er mit Henzes El Cimarron einen großen Erfolg.